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Kettelerpreis 2019
"Engagiert für Solidarität im Arbeitsleben!"
"Lernen wir die Solidarität zu leben.
Ohne Solidarität ist unser Glaube tot." (Papst Franziskus)

Am 30. November 2019 verleiht die „Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands in Erfurt zum
siebten Male den mit 5.000 Euro dotierten Kettelerpreis.

Die Stiftung ZASS sucht Personen, Projekte und Initiativen, die sich aktiv für
Solidarität in der Welt der Arbeit einsetzen.

Solidarität war in der Geschichte der Arbeiterbewegungen unverzichtbar, um soziale, politische und wirtschaftliche Ziele und den Aufstieg der Arbeiterschaft erreichen zu können. Solidarisches, gemeinsames Handeln über konfessionelle und ethnische Grenzen und Milieus hinweg ist auch heute für die Gestaltung der Arbeitswelt unverzichtbar.
Ohne Solidarität zerfällt der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dies gilt für Betriebe ebenso wie für andere Formen von Zusammenschlüssen von Menschen.
DATENSCHUTZ
* eine Stärkung der Solidarität und der kollektiven Interessenvertretung im Betrieb bzw. im Unternehmen;

* politisches Engagement, das die Solidarität zwischen „Starken“ und „Schwachen“ in der Arbeitswelt, zwischen Erwerbstätigen und „Arbeitslosen“, zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen sowie zwischen Stamm- und Randbelegschaften fördert;

* solidarisches Handeln, das Milieugrenzen überschreitet und so Vorurteile abbaut;

* die Stärkung internationaler Solidarität von Bewegungen in der „Welt der Arbeit“;

* Maßnahmen und Kampagnen, die Machtverhältnisse kritisch in den Blick nehmen, durch die Solidarität verhindert wird.

Personen, Projekte, Gruppen und Initiativen / Kampagnen, die sich für Solidarität engagieren, können sich bewerben bzw. von anderen vorgeschlagen werden.

Weitere Hinweise und Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum zeitlichen Ablauf finden Sie hier
Solidarität äußert sich in der Hilfe füreinander, im konkreten solidarischen Handeln für die Schwachen. Aber auch zur Durchsetzung gemeinsamer sozialer und politischer Ziele und Anliegen ist Solidarität weiterhin unverzichtbar. Solidarität schafft Verbundenheit - und schließt gerade diejenigen nicht aus, die auf diese Verbundenheit besonders angewiesen sind. Sie ist ein Prinzip der Soziallehre der Kirche und eines Sozialstaates. Angesichts der Prekarisierung der Arbeit, von Ausgrenzung, Lohndumping, Ausbeutung und menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen bei uns, in Europa und weltweit müssen wir gerade heute die Solidarität im Arbeitsleben wieder stärken. Denn: Erst solidarisches Handeln schafft eine gute Zukunft für alle!

Über Jahrzehnte gelang es in den Betrieben und auf den Arbeitsmärkten eine allgemeine Solidarität aller Arbeitenden zu realisieren und Spannungen außen vor zu halten. Heute geht es darum, diese allgemeine Solidarität der Arbeitnehmer*innen gegen alte und neue Grenzziehungen und damit u.a. gegen den Rechtspopulismus zu verteidigen. Und es geht darum, dass diese Solidarität über die Betriebe hinaus auch gesellschaftlich wirksam wird.

Deshalb setzt die Stiftung „Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherheit“ (ZASS) mit dem Thema „Engagiert für Solidarität im Arbeitsleben“ ihres nächsten Kettelerpreises ein Zeichen: Ausgezeichnet werden soll eine Person, ein Projekt, eine Gruppe oder Initiative / Kampagne, die sich aktiv und praxisbezogen für den solidarischen Zusammenhalt in der Arbeitswelt stark macht, z.B. durch: